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    Kärnten hat einen neuen Staatsmeister! Olympiateilnehmer Christian Schumach (Team Gut Muraunberg) dirigierte den zehnjährigen Holsteinerwallach Te Quiero SF am Reiterhof Stückler in St. Margarethen im Lavanttal in der finalen Musikkür gekonnt durch das Dressurviereck und sicherte sich mit zwei souveränen Siegen den österreichischen Staatsmeistertitel in der Dressur. Silber sicherte sich Katharina Haas (OÖ) mit Let it be, vor der Steirerin Franziska Fries - übrigens stolze Besitzerin des Siegerpferdes Te Quiero - auf Atomic. 

    "Er ist einfach ein Weltpferd", lobte der frischgebackene österreichische Staatsmeister nach seinen Top-Runden in der Musikkür und dem Grand Prix. "Er steht noch in den Anfängen seiner Karriere und er macht einfach einen ganz einen tollen Job“resümierte Schumach nach seinen souveränen Ritten.

    Auch in der kleinen Tour waren Kärntens Farben am Podest vertreten: Julia Pucher (RSC Jauntal) holte sich mit Sir Weinberg Bronze. Die Unterkärntnerin musste sich nur dem erfahrenen Peter Gmoser aus dem Burgenland geschlagen geben. Silber holte sich die Wienerin Katharina Winkler. 

    Gleich zwei Medaillen gab es für das Bundesland Kärnten in der Klasse der Para Equestrian: Erwartungsgemäß holte sich der Steirer Pepo Puch, der bereits in diesem Jahr bei den Paralympics eine Medaille holte, Gold. Aber schon auf Rang zwei war mit Julia Sciancalepore (RV St. Georg) mit ihrem Heinrich eine Kärntnerin vertreten. Rand drei und damit Bronze gab es für Caroline Mente (OG Steckenpferd), die ihren Quaterline gesattelt hat. 

    Fotohinweis: Petra Kerschbaum/equo.et

    Österreichs Dressurelite trifft sich am kommenden Wochenende auf der Reitanlage der Familie Stückler in St. Margarethen im Lavanttal: 120 Pferde werden im Rahmen der Österreichischen Staatsmeisterschaft in allen Klassen und der Österreichischen Paraequestrian in der Dressur an den Start gehen. So hat auch Kärntens Aushängeschild in Sachen Dressurreitsport Christian Schumach seine Nennung abgegeben. Ebenfalls am Start: Schumachs Olympia-Mannschaftskollege Florian Bacher (ST).  In den Nachwuchsklassen und in Rahmenbewerben mit dabei: Florian und Felix Artner, Chiara Pengg, Jasmin Jaklic, Julia Pucher (alle Kärnten). Aus dem Para-Dressurlager wird der mehrfache Olympia-Medaillengewinner Pepo Puch sein Pferd satteln.  Ihm will die Kärntnerin Julia Scialapenore den Sieg und damit den Staatsmeistertitel streitig machen. 

    Der Steirer Pepo Puch strahlte am Montag bei den Paralympics in Tokio mit seiner Silbermedaille in der Kür um die Wette. Sehr zufrieden war auch die Kärntnerin Julia Sciancalepore: Mit Heinrich IV holte die Villacherin in der Kür 71,060 Prozentpunkte und somit den 7. Platz im Achterfinale.

    „Ein paar Stunden vor dem Bewerb hatte ich ein kleines mentales Down, es war irgendwie alles durcheinander. Mit der Hilfe des Teams habe ich mich dann beruhigt und fokussiert.“  Im Viereck war von Down nichts zu merken. Ganz im Gegenteil. Sciancalepore zeigte zu „Cover Me In Sunshine“ von P!ink eine blitzsaubere Kür: „Das Finale bei den Paralympics war mein großes Ziel. Das Gefühl, hier gemeinsam mit Heini reiten zu können, war unbeschreiblich.“

    Heinrich IV, laut Sciancalepore eine „richtige Diva“, konnte sich im richtigen Moment fokussieren: „Kaum waren wir mit der Kür fertig, hat er schon wieder seitlich überall geschaut und war abgelenkt.“ Die Belohnung für den Sportpartner? „Müsli, Äpfel, alles was er will – nur kein Kaffee.“

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    Die Kärntner Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio wurden im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung geehrt - darunter auch Kärntens Aushängeschild in Sachen Dressurreitsport Christian Schumach. Die Ehrungen führten traditionell Sportreferent Landeshauptmann Peter Kaiser und Landessportdirektor Arno Arthofer durch.

    „Am wichtigsten ist, dass Ihr alle von den Olympischen Spielen - mit hoffentlich einmaligen Corona-Begleitumständen - gesund zurückgekehrt seid, erfreulich ist aber auch, dass es wirklich großartige Leistungen in Tokio gegeben hat“, sagte Kaiser.

    Fotohinweis: LPD Kärnten/Peter Just

     

    Nach Silber bei den paralympischen Spielen in Tokyo durch den Steirer Peppo Puch, ließ auch die Kärntnerin Julia Sciancalepore mit einer Erfolgsmeldung aufhorchen: Die 25-Jährige Villacherin verließ mit ihrem Heinrich VI in der Einzelwertung in der Klasse Grade I mit Platz 7 das Dressurviereck und ist damit für das Kür-Finale der Top-8 qualifiziert. Der Sieg und damit Gold im Einzel ging an die US-Amerikanerin Roxanne Trummel. 

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