Die 479. Verordnung, genannt Covid-19-Notmaßnahmenverordnung-COVID-19-NotMV zur
    Verhinderung der Verbreitung von COVID-19 und zur Verhinderung eines Zusammenbruchs der
    medizinischen Versorgung, vulgo „harter Lockdown“ bestimmt, dass das vor dem Lockdown noch
    erlaubte Training im Freien im Hobby und Amateursport nicht mehr stattfinden darf. Organisierter
    Sport auf Breiten- und Amateurniveau muss leider bis einschließlich 6. Dezember 2020 zur Gänze
    ruhen.
    Bekanntlich darf man den privaten Wohnbereich nur unter Einhaltung der Ausgangsregelungen
    verlassen und sich außerhalb des eigenen privaten Wohnbereichs aufhalten (§1leg.cit). Das
    Versorgen (dazu gehört das Bewegen) des Pferdes ist allerdings keine Sportausübung und ein
    zulässiger Grund den privaten Wohnbereich verlassen zu dürfen.
    Nur SpitzensportlerInnen nach § 3 Z 6 BSFG 2017, auch aus dem Bereich des Behindertensports, das
    sind SportlerInnen, die wettkampforientierten Sport mit dem Ziel nationale und internationale
    Höchstleistungen zu erbringen, SportlerInnen, die ihre sportliche Tätigkeit beruflich ausüben und
    daraus Einkünfte erzielen oder bereits an internationalen Wettkämpfen (§ 3 Z 5, 6 BSFG2017)
    teilgenommen haben, dürfen in nicht öffentlichen Sportstätten unter den allenfalls geltenden
    allgemeinen Regeln (vor allem Mindestabstand und Mund-Nasen-Schutz-Pflicht) Sport ausüben.
    Wer sich dazu zählt, sollte eine Bestätigung für den Fall einer Kontrolle vorweisen können.
    Amateur- und HobbysportlerInnen dürfen aktuell Sportstätten zum Zweck der Ausübung von Sport
    nicht mehr betreten. Bis 17.11. durften Sportstätten noch im Freien betreten werden. Dies galt
    auch für ReitsportlerInnen.
    Weil aber zu „Grundbedürfnissen des täglichen Lebens“ u.a. die Versorgung von Tieren (§ 1(1)3f)
    gehört, ist die gesamte Pferdefamilie gegenüber denjenigen, die ihre Sportstätte nicht mehr
    betreten dürfen, weiterhin privilegiert. Alle Mitglieder der Pferdesportfamilie dürfen sich im Stall
    aufhalten, um Pferde zu versorgen, zu betreuen und zu bewegen, da das Betreten von Sportstätten
    zwar für die Ausübung von Sport untersagt ist, nicht aber für andere Tätigkeiten (wie eben die Pflege
    und Betreuung der Pferde). Dieses wichtige Anliegen wird auch während dieses Lockdowns nicht in
    Frage gestellt - dafür hat der OEPS bereits beim ersten Lockdown gekämpft.
    Auch geschlossene Räume dürfen nur zu diesem Zweck betreten werden. Das Verweilen in der
    Sportstätte außerhalb der Dauer der Betreuung des Pferdes ist nicht gestattet. Es gelten darüber
    hinaus auch die allgemeinen Bestimmungen (sohin Mindestabstand bzw. Mund-Nasen-Schutz-
    Pflicht).
    Der Amateur- und Hobbysportler darf aktuell zwar keinen Sport ausüben, darf aber weiterhin
    Ausreiten und auch sonst am Außenplatz und in der Halle des Einstellbetriebes dem Pferd
    Bewegung verschaffen.
    Nach Auskunft unseres Anwaltes ist Reiten unter der Anweisung des Trainers / der Trainerin
    jedenfalls als „Sportausübung“ zu sehen und daher für den Breitensport aktuell nicht zulässig. Auch
    gilt dies grundsätzlich als Veranstaltung, es ist im Amateurbereich keinerlei Ausnahmetatbestand
    nach §12 zu ersehen, daher auch aus diesem Grund untersagt.
    Der OEPS bekennt sich zusammengefasst zu den nachstehenden, zwar nach bestem Wissen
    erstellten, unverbindlichen Empfehlungen, ohne Anspruch auf Vollständigkeit bis 6.12.2020:
    • Einzelunterricht: Nicht erlaubt.
    • Gruppenunterricht: Nicht erlaubt.
    • Versorgen des Pferdes, dazu gehört auch das Bewegen des Pferdes (auch von oben) zur
    Gesunderhaltung des Pferdes ohne Reitunterricht ist erlaubt.
    • Hallenbenützung zur Bewegung nur für Pferde, die in der Anlage eingestellt sind, keine
    Anlagenbenützung gegen Entgelt, keine Vermietung von Pferden zum Bewegen (Ausnahme
    schon bisher bestandene Reitbeteiligungen).
    • Sonderprüfungen: Nicht erlaubt.
    • Nur Reitschulen, die Dienstleistungen für Menschen mit Behinderungen, die von den
    Ländern im Rahmen der Behindertenhilfe erbracht werden anbieten, können ihren Reitstall
    unter Einhaltung der Vorschriften für Kundenbereiche nach § 5 (5) unter anderem
    Mindestabstand, Mund-Nasen-Schutz, 10 Quadratmeter pro Kunde weiterführen.
    • Dokumentation der auf der Anlage zur Versorgung von Pferden berechtigten Personen,
    auch zur Vorlage von Kontrollen der Ausgangsregelung.
    Diese Empfehlungen entbinden den Reitstallbetreiber nicht, in Kenntnis der eigenen Infrastruktur,
    selbstständig darüber hinaus zu prüfen, welche Maßnahmen zusätzlich zwecks Verhinderung der
    Verbreitung von COVID-19 zu setzen, bzw. einzuhalten und einzufordern sind. Dazu gehören
    insbesondere allenfalls notwendige Maßnahmen, um die Anzahl der im Stall anwesenden Personen
    zu organisieren und diese zu kontrollieren, sowie eine allenfalls notwendige Sperre von
    Räumlichkeiten.

     

    Im Kampf gegen das Coronavirus hat die Bundesregierung heute Änderungen der COVID-19-Maßnahmenverordnung angekündigt, welche ab Freitag (23.10.2020) in Kraft treten. Details und Interpretationen werden erst möglich sein, wenn der Verordnungstext veröffentlicht wird. Künftig dürfen sich bei allen Veranstaltungen und Privat-Treffen ohne Sitzplatz-Zuweisung nur mehr maximal sechs Erwachsene indoor, im Freien nur mehr zwölf (jeweils plus minderjährige Kinder) treffen. Im Rahmen der neuen Verschärfungen, werden behördlich genehmigte Events auf 1.000 indoor und 1.500 outdoor reduziert.

    Der aktive Sport soll aufrecht bleiben, dank der Präventionskonzepte und der Disziplin aller Beteiligten sind bis heute kaum Clusterbildungen beim Sporttreiben bekannt. Im sportspezifischen Bereich wird es vorerst keine neuen Regeln geben. Die für die Sportart notwendige Teilnehmerzahl – im Fußball etwa elf plus elf auf dem Platz, dazu Reservespieler/innen und notwendiges Personal (Trainer/in, Betreuer/in, Schiedsrichter/in etc.) – ist weiter erlaubt.

    Hier eine Übersicht der ab dem kommenden Freitag den Sport betreffenden Eckpunkte der neuen Verordnung:

    Für Sportveranstaltungen ohne zugewiesene Sitzplätze (Kurse, Trainings, Wettkämpfe etc.) im Breitensport

    • outdoor max. 12 Personen
    • indoor max. 6 Personen
    • mehrere Gruppen parallel möglich ohne Durchmischung (mit Mindestabstand)
    • für den Sport sollen diese Regeln für 4 Wochen befristet gelten

    Sportveranstaltungen mit Zuseher/innen (zugewiesene Sitzplätze)

    • outdoor max. 1.500 Personen
    • indoor max. 1000 Personen
    • die Bewilligungspflicht liegt bei 250 Personen
    • durchgehende Maskenpflicht

    Allgemeines

    • generelle Anzeigepflicht von Veranstaltungen indoor ab 7 Personen und outdoor ab 13 Personen (an Mustervorlage wird gearbeitet)
    • es gilt generelle Maskenpflicht (außer bei der Sportausübung selbst), d.h. auch am  Sitzplatz (ob nur indoor, ist noch nicht klar)
    • keine Ausgabe von Speisen und Getränken (damit auch kein Kantinenbetrieb)
    • weiter aufrecht sind folgende Punkte:
      • Ausgenommen sind Personen, die für die Durchführung der Veranstaltung notwendig sind
      • Bei Eltern-Kind-Turnen sind minderjährige Kinder nicht in die Personenanzahl eingerechnet werden (6 Elternteile und 6 Kinder möglich)
      • Die Genehmigungspflicht für Veranstaltungen bei 250 bleibt bestehen

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    Bei der gestrigen Generalversammlung im GH Krall in Klagenfurt wurde das Direktorium des Landesfachverbandes einstimmig neu gewählt.

    Präsident:            Markus Remer

    1.Vizepräsident:   Manfred Wakonig

    2.Vizepräsident:   Michael Messner

    3.Vizepräsident:   Dr.Udo Reichmann

    Kassierin:            DIMag.Mag. Tanja Arzberger

    Schriftführung und Büroleitung: Karoline Spitzer

    Hauptreferate:

    Dressur:             Christian Schumach

    Springen:           Ing.Dieter Sommerhuber

    Vielseitigkeit:      Manfred Wakonig

    Fahren:              Markus Remer

    Ausbildung:        Dr.Eva Natmeßnig

    Turnierwesen:    Ing.Dieter Sommerhuber

     

    Rechnungsprüfer: DI Margret Urbani, Martin Jäger

     

     

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    Die Servicestelle ist vom 20.08.2020 bis zum 28.08.2020 und vom 07.09.2020 bis 14.09.2020 wegen Urlaubs geschlossen.

    Der Landesfachverband für Pferdesport in Kärnten schüttet in Summe Euro 16.500.- an die von der Corona-Krise betroffenen Betriebe aus. „Euro 15.000 stellt der Verband selbst auf, weitere Euro 1500 kommen von Seiten des Landes“, erklärt Vizepräsident Markus Remer. Die Aufteilung erfolgt anteilsmäßig - und zwar wie folgt: Im Vorjahr gab es in Summe 891 Sonderprüfungen (Reiterpass, Reiternadel etc.), die bei den einzelnen Reitschulen abgehalten wurden. Diese sind der Schlüssel für die Ausschüttung des Geldes. Je mehr Prüflinge ein Betrieb 2019 gestellt hat, desto mehr Entschädigung erhält dieser aus dem Entschädigungstopf. "Wir hoffen den Reitschulen, welche die Basis für unseren Sport bilden, damit eine wichtige Hilfestellung nach dieser schwierigen Zeit zu geben", sind sich Remer und der zweite Vizepräsident Michael Messner einig. Die Auszahlung erfolgt automatisch, es müssen keine Anträge beim Landesfachverband gestellt werden.   

     

     

     

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