Kärntner Distanzreiter in Top-Form



Die Kärntner Distanzreiter zeigten bei der Staatsmeisterschaft, die Anfang August in Eibiswald / Steiermark stattfand, beachtliche Leistungen:  Sie kamen mit der sehr selektiven Strecke hervorragend zurecht.


Die erst 11-jährige Katharina Karpf aus Völkermarkt verteidigte auch heuer wieder ihren Österreichischen Meistertitel der Junioren. Die jüngste Distanzreiterin Österreichs überquerte diesmal mit dem 15-jährigen Vollblutaraber-Hengst Takko als erste die Ziellinie vor allen anderen 120 km-Teilnehmern in einer Zeit von 07:46:53, dicht gefolgt von Sophie Mauritsch auf Jima, die sich um drei Sekunden vor der mehrfachen Staatsmeisterin Carmen Karpf den Titel 2015 nach Niederösterreich holte.



Auch der 3. Platz in der Allgemeinen Klasse ging an Siegfried Schatz nach Kärnten, der mit seiner Englischen Vollblut-Stute Turrica die 120 km auf sich nahm. Weiters konnten die Kärntner auch im 82 km-Bewerb überzeugen, den Charly Uschnig mit Sethi vor Jana Kupper auf Ulotte Larzac gewann.

Mit diesem Sieg sicherte sich Uschnig Platz 4 in der Allgemeinen Wertung und Jana Kupper wurde mit diesem schnellen Ritt Österreichische Vize-Meisterin der Junioren. Sandra Janko auf Gazal 927 Belinda sicherte sich den 4. Platz in der Jugend-Wertung.

Diese erfreulichen Ergebnisse lassen die Kärntner Distanzreiter zuversichtlich auf die BLMM blicken, die im September in Lienz/Osttirol stattfindet.


ÖSTERREICHISCHE STAATSMEISTERSCHAFT

1.Platz Sophie Mauritsch / JIMA  (NÖ) 120km   07:46:55                               STAATSMEISTERIN

2.Platz Carmen Karpf / DSCHIHAD IBN MASSAFA  (K) 120km 07:46:58   VIZE-STAATSMEISTERIN

3.Platz Siegfried Schatz/TURRICA (K) 120km 09:03:46

4.Platz Karl Uschnig/Sethi (K) 82km

7.Platz Triebelnig Karoline (K) 82km


ÖSTERREICHISCHE MEISTERSCHAFT Jugend, Junioren, Junge Reiter

1.Platz Katharina Karpf / TAKKO  (K)   120km  07:46:53      ÖSTERREICHISCHE MEISTERIN

2.Platz Jana Kupper / ULOTTE LARZAC  (K)  82km            ÖSTERREICHISCHE VIZE-MEISTERIN

3.Platz Julia Klein/TOISON D'OR LARZAC (ST) 82km

4.Platz Janko Sandra/GAZAL 927 BELINDA (K) 82km


Fotos:

IMG_3188: Sieger Allgemeine Klasse, von links: Schatz, Mauritsch, C. Karpf

Bild2 : Vize-Staatsmeisterin Carmen Karpf (links), Österr. Meisterin der Junioren Katharina Karpf (Mutter-Tochter)

Bild3: Katharina Karpf


Text: Endurance Kärnten  Fotos: privat


Weitere Informationen: www.distanzreiter.at (Kärnten)

                                www.distanzreiten.at (AUT)



Kärntner Landesmeisterschaften Distanzreiten 2015 Distanzreiter und ihre Pferde bewiesen Ausdauer


36 Reiter aus Österreich, Italien und Slowenien gingen gestern (Samstag/23. Mai) mit ihren Pferden am Truppenu¨bungsplatz Glainach bei Ferlach zu den Kärntner Landesmeisterschaften im Distanzreiten an den Start. Den Landesmeister-Titel über 80 Kilometer sicherte sich die Grafensteinerin Nadine Rainer (20) in der Allgemeinen Klasse. In der Junioren-Klasse ging er wie im Vorjahr an die jüngste Teilnehmerin Katharina Karpf (11) aus Rakollach bei Völkermarkt. Vize-Landesmeisterin wurde Daniela Klemen, gefolgt von Turnierleiter Charly Uschnig. Vorjahressieger Raimar Bach trat in diesem Jahr nicht an.

Foto (c) awa media


Auf den Geländestrecken u¨ber 20, 40, 60 und 80 Kilometer ging es trotz Dauerregens und weichem Boden dennoch zügig zur Sache. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von rund 14 km/h und einer Reitzeit von fünf Stunden und 40 überquerte die Studentin Nadine Rainer auf ihrer siebenjährigen Englischen Vollblutstute „Baba Yaga“ nahezu zeitgleich mit Katharina Karpf auf dem Vollblutaraberwallach „Dschihad Ibn Massafa“ (14) die Ziellinie. Beide sicherten sich damit die Meister-Titel. Lediglich Karin Krajnc aus Slowenien war in diesem 80-km-Bewerb schneller. Den ersten Platz über 60 km belegte ebenfalls Slowenien, Plätze zwei und drei gingen an Italien.


„Die Wetterbedingungen machten es Pferden, Reitern und Betreuern alles andere als einfach“, schilderte Ferdinand Karpf, Landesreferent Distanzreiten. „Die internationale Konkurrenz aus unseren Nachbarländern hat auch heuer beim Kampf um die ersten Plätze nicht locker gelassen.“ Obwohl die Strecke vorwiegend eben war, verlangte der weiche Boden den Pferden einiges ab und durfte nicht unterschätzt werden. Den Tierärzten entging bei den vorgeschriebenen Zwischen- und Endkontrollen keine Unregelmäßigkeit. „Vom Kreislauf her waren alle Pferde bei diesen Temperaturen in Ordnung“, erklärte Turnier-Tierarzt Dr. Andreas Sendlhofer. „Anders als sonst kam es eher darauf an, die Muskulatur in den Pausen warm zu halten.“ Dank einer vorausschauenden, bedachten Reitweise habe es auch keine Zwischenfälle gegeben, lobte Richter und Bundesreferent Distanzreiten Peter Alleithner aus Wien.


Ergebnisse:

Kärntner Landesmeisterin: Nadine Rainer / Baba Yaga / 5:40:45

Kärntner Vize-Landesmeisterin: Daniela Klemen / Ibrahim Kapitany / 6:09:44

3. Platz: Karl Uschnig / Ulotte Larzac / 6:09:46

Kärntner Junioren-Landesmeisterin: Katharina Karpf / Dschihad Ibn Massafa / 5:40:48 (14,08 km/h)

(alle jeweils 80 km)


CEN - 80 km

1. Platz: Karin Krajnc (SLO) / Blisk / 5:38:50 (14,17 km/h)

2. Platz Nadine Rainer / Baba Yaga / 5:40:45 (14,09 km/h)

3. Platz: Katharina Karpf / Dschihad Ibn Massafa / 5:40:48 (14,08 km/h)

4. Platz: Daniela Klemen / Ibrahim Kapitany / 6:09:44 (12,98 km/h)

5. Platz: Karl Uschnig / Ulotte Larzac / 6:09:46 (12,98 km/h)


60 km

1. Platz: David Hocevar (SLO) / La Toja / 3:22:50 (17,75 km/h)

2. Platz: MatteonFavretti (ITA) / Khidar / 3:22:51 (17,75 km/h)

3. Platz: Martino Bridi (ITA) / Mistery / 3:42:15 (16,2 km/h)

Text: Endurance Kärnten / Fotos: awa media

Weitere Informationen unter:


www.distanzreiter.at (Kärnten)

www.distanzreiten.at (AUT)



Gold und Silber für die Kärntner Distanzreiter


Ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten sich am vergangenen Wochenende die zwei Kärnten-Teams bei der Bundesländermannschaftsmeisterschaft (BLMM) im Distanzreiten. Kärnten war das einzige Bundesland, das zwei Teams mit je fünf Reitern überwiegend aus den Bezirken Völkermarkt und Klagenfurt Land in den Bewerb schickte. Dass sie die Nase weit vorn haben, zeigt auch das Ergebnis: Die Mannschaft „Kärnten 1“ holte Gold, „Kärnten 2“ Silber und Bronze ging an das Team aus der Steiermark.


Anja Wagner auf Dumby, Katharina Karpf auf Dschihad (v. l.)


Siegerehrung Kärnten 1: Reimar Bach, Siegfried Schatz, Dieter Pucker, Daniela Klemen, Marion Sommeregger (v. l.)

(c)Endurance Kärnten www.distanzreiter.at


Insgesamt starteten sieben Mannschaften mit 34 Reitern und legten vom Truppenübungsplatz Glainach bei Ferlach Strecken zwischen 40 und 100 Kilometern zurück. Distanzreiten ist keine Frage des Alters, wie die Kärntner bewiesen haben: Die mit zehn Jahren jüngste Teilnehmerin Katharina Karpf bewältigte die 80-Kilometer-Distanz. Reimar Bach (72) ging auf die 100-Kilometer-Strecke.


Landesreferent Ferdinand Karpf ist stolz auf die Leistung der Kärntner: „Dass wir mit zwei Teams und zehn Pferden vertreten waren und alle die Tierarzt-Kontrollen bestanden haben, ist beachtlich.“ Die konsequente, aufwändige Vorbereitung der Pferde und Reiter habe gezeigt, dass der Weg der Kärntner direkt ins Ziel führt.

Die Rahmenbedingungen sahen anfangs angesichts des unbeständigen Wetters nicht gut aus, erwiesen sich aber im Tagesverlauf als ideal. „Es war nicht zu heiß und der Boden feucht und nicht zu hart“, erklärt Turnier-Veranstalter Charly Uschnig, der trotz der gesamten Organisation sogar selbst startete. Lediglich die vielen Helfer, die im Start- und Zielbereich und unterwegs auf der Strecke ihre Teams unterstützten, hatten unter den teils kräftigen Regenschauern zu leiden.

Die erfolgreichen Reiter, ihre Pferde, Distanzen, Zeiten und Geschwindigkeiten:


Platz 1: „Kärnten 1“

Reimar Bach / HS Voltigeur / 100 km / 6:32 / 15,3 km/h

Marion Sommeregger / Starlett 3 / 80 km / 4:12 / 19,02 km/h

Siegfried Schatz / Turrica / 80 km / 4:37 / 17,32 km/h

Dieter Pucker / Mardukay Guasimo / 40 km / Leistungsklasse 1

Daniela Klemen / Ibrahim Kapitany / 40 km / Leistungsklasse 1


Platz 2: „Kärnten 2“

Barbara Neubauer / HS Voltigeur / 100 km / 6:32 / 15,3 km/h

Anja Wagner / Dumby / 80 km / 4:37 / 17,3 km/h

Katharina Karpf / Dschihad Ibn Massafa / 80 km / 4:37 / 17,3 km/h

Karl Uschnig / Sethi / 40 km / Leistungsklasse 1

Nadine Rainer / Takko / 40 km / Leistungsklasse 1


Platz 3: „Steiermark“

Renate Lang / Toison d’or Larzac / 80 km / 4:10 / 19,14 km/h

Marguerita Fuller / Komet / 80 km / 5:24 / 14,78 km/h

Bianca Pock / Taby / 60 km / 4:08 / 14,5 km/h

Markus Hubmann / Quikly Sauveterre / 40 km / Leistungsklasse 1

Renate Waldner / Hijahrah / 40 km / Leistungsklasse 1


Text: Anja Wagner



Nadine Rainer – mit Ausdauer zum Staatsmeistertitel



Leibsdorf/Klagenfurt Die 19-jährige Studentin Nadine Rainer aus Grafenstein war bei den Staatsmeisterschaften im Distanzreiten am Islandpferdehof Rapoldi in Leibsdorf mit ihrem Vollblutaraber-Hengst „Takko“ eine Klasse für sich.

Trotz Hitze und anspruchsvoller Geländestrecke meisterte sie als einzige Teilnehmerin die 120-Kilometer-Distanz in 8:16:15 Stunden - belohnt mit dem Staatsmeistertitel. Eine starke Leistung, waren doch sämtliche Landesmeister am Start.

        © EKK

Nadine Rainers direkte Konkurrenten, die beiden Niederösterreicher Sophie Mauritsch und Dr. Andreas Fischer, als auch die Maria Saalerin Daniela Klemen, fielen bei der tierärztlichen Kontrolle aus der Wertung.

Um den Titel in Kärnten zu behalten, hatte Nadine Rainer mit ihrer Familie und der nicht angetretenen Titelverteidigerin Carmen Karpf ein eingespieltes Unterstützungsteam an ihrer Seite. „Auf sie konnte ich mich hundertprozentig verlassen, sie haben mir bei den Pflichtpausen viel Arbeit abgenommen“, freute sich die frischgebackene Staatsmeisterin.

Hausherr Willi Rapoldi, der mit Daniela Klemen für eine selektive Streckenauswahl gesorgt hatte, will den Distanzreitern auch in Zukunft ein „zu Hause“ geben: Für eine Österreich-Premiere sorgten 15 seiner gut vorbereiteten Islandpferde, die im Rahmen einer eigens eingeführten „Islandpferde-Trophy“ zwischen 20 und 40 Kilometer zurücklegten. Die beiden Initiatorinnen, Christine Pleschberger auf Hakoti und Kathrin Hutterer auf Riddari von Wolfsgraben, ritten über die 40-Kilometer-Distanz auf Platz eins und zwei. Pleschberger, um einen Hauch schneller, schnappte sich die allererste „Islandpferdetrophy“.

Veranstalter Charly Uschnig (URV Rosental) war als Organisator überall gefordert, am Ende aber sehr zufrieden, dass alles gut geklappt hat. Uschnig und Landesreferent Ferdinand Karpf wollen den Distanzreitsport in Kärnten noch populärer machen. „Wir helfen  und beraten jeden gerne, der sich für diesen tollen Freizeitsport interessiert“, verkünden sie. Und für 2014 planen sie bereits eine weitere Innovation...


Ergebnisse Staatsmeisterschaften Distanzreiten 2013


Staatsmeisterschaftswertung:

1. Nadine Rainer (Takko) K, 120 km, 8:16:15; 2. Alexandra Engleder (Maharani Pox) OÖ, 100 km, 6:50:42; 3. Helga Wunderer (Abou Aichan) Stmk., 100 km, 7:07:05.


120 km: 1. Nadine Rainer (Takko) 8:16:15 Stunden;


100 km: 1. Alexandra Engleder  (Maharani Pox) OÖ, 6:50:42; 2. Helga Wunderer (Abou Aichan) Stmk., 7:07:05.


80 km: 1. und österreichische Jugendmeisterin Anita Roma (Marylin5), Stmk., 5:06:40; 2. Stefanie Laferl (Teysir) NÖ; 3. Siegfried Schatz (Flying Dream) K, 5:29:55; 4. Theresia Kiesl (Osiris´Ba) OÖ, 5:30:45; 5. Mag. Julia Wollte (Al Brillante) K, 6:08:15; 6. Dieter Pucker (Tornado 52) K, 6:09:10; 7. Sandra Wadsack (Rabdan Ibn Yosreia) Bgld., 6:12:07; 8. Carina Glantschnig (O Bajan 605 Kashmir) K, 6:12:08; 9. Gerhard Lackner (Padishak) NÖ, 6:16:40; 10. Stefan Haas (Siglavi Bagdady Basa) NÖ, 6:17:41; 11. Renate Lang (Toison Dor Larzac) Stmk., 7:29:22.

40 km LK1: 1. Isabella Herk (Pialotta 2), 2:54:09; 2. Claudia Franzel (VP Simon) 3:223:55.


40 km LK2: 1. und ÖM-Jugendmeisterin Julia Klein (Gay Bariett) 3:04:13; 2. Vivia Klein (Nadin4) 3:04:14; 3. Caroline Pirker (Franzi5) 3:09:12; 4. Isabella Koch (Solis) 3:14:10.


40 km-Islandpferde: 1. Christine Pleschberger (Sjon Frau Hakoti) 5:25:12; 2. Kathrin Hutterer (Riddari von Wolfsgraben) 5:25:14.


20 km-Islandpferde: 1. Monika Gruber (Efstur von der Bergwiese) 2:13:12; 2. Anna-Lena Veratschnig (Ofeigur) 2:13:13; 3. Anna Kirchheim (Hulda von Eibenhof) 2:13:14; 4. Lisa Steinecker (Somi vom Jägerhaus) 2:15:20; 5. Verena Zeidler (Fafnir Frau Forsaeti) 2:15:21; 6. Harald Wutzl (Hylling Frau Djupadal) 2:15:22; 7. Anika Gross (Stormur V) 4:45:13; 8. Anna-Carina Supantschitsch (Sidförli) 4:45:27; 9. Gisela Özdemir (Atorka von Goldbach) 5:22:31; 10. Sarah Rieder (Dadri von Gotschmar) 5:25:30; 11. Leonie Illgoutz (Frekja) 5:27:32; 12. Anna Illgoutz (Baldur) 5:28:51; 13. Natascha Dipüld (Vikingur) 5:29:06.


© EKK & Endurance Kärnten



CEN Glainach / Landesmeisterschaften Kärnten + Steiermark 2013

 

Top-Saisonstart in Kärnten


40 Reiter aus sieben Bundesländern und Italien traten am 6. April mit ihren Pferden am Truppenübungsplatz Glainach bei Ferlach zu den Kärntner Landesmeisterschaften im Distanzreiten an, die zugleich auch die steirische Meisterschaft waren. Zum 3. Mal holte sich Carmen Karpf den Kärntner Landesmeister-Titel. Vize-Landesmeisterin wurde Daniela Klemen. Für die Steiermark gewann Renate Lang den Landesmeister-Titel und Vize-Landesmeister ist Markus Hubmann.


Kein Vorbeikommen an Carmen Karpf


Auf Strecken über 40, 60 und 90 Kilometer ging es flott zur Sache: Trotz des frühen Termins – immerhin fand in Glainach der allererste Distanzritt Österreichs in diesem Jahr statt – legten die Reiter ein sehr hohes Tempo vor. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 20,95 km/h siegte die dreifache Staatsmeisterin Carmen Karpf auf ihrem Vollblutaraberwallach Sabana Du Sauveterre.

„Die Landesmeisterschaft in Kärnten ist sicher die anspruchsvollste Landesmeisterschaft Österreichs, denn die Geschwindigkeiten entsprechen denen internationaler Ritte“, meinte Karpf. „Die Konkurrenz hat heuer aber auch nicht locker gelassen.“ Obwohl die Strecke vorwiegend eben war, verlangte sie den Pferden einiges ab. Die Bodenverhältnisse waren aufgrund des langen Winters nicht zu unterschätzen. Zum Teil waren Streckenabschnitte noch schneebedeckt. Trotz idealer Wetterbedingungen mit kühlen Temperaturen musste knapp ein Drittel der Teilnehmer den Bewerb vorzeitig beenden. Beim Vortraben auf Asphalt entging den Turnier-Tierärzten Dr. Beate Cekoni-Hutter und Dr. Andreas Sendlhofer keine noch so kleine Taktunreinheit. Insgesamt beendeten 25 Pferde den Ritt in der Wertung.

Im 60 km-Bewerb machte Anja Wagner auf Dumby mit 19.74 km/h das Rennen, auf Platz zwei landete Norbert Huss, gefolgt von Carina Glantschnig.

Titelverteidiger und Lokalfavorit Charly Uschnig verzichtete als Turnierleiter auf einen Start. Der Union-Reitverein Rosental freute sich über das starke Teilnehmerfeld. Die Teilnehmer wiederum lobten die ideale Infrastruktur mit der perfektem Verpflegungsangebot für hungrige Reiter und Grooms.


Ergebnisse:


Kärntner Landesmeisterin: Carmen Karpf / SABANA DU SAUVETERRE / 4:17:17

Kärntner Vize-Landesmeisterin: Daniela Klemen / IBRAHIM KAPITANY / 4:31:07

3.Platz: Marion Sommeregger / STARLETT 3 / 5:22:18

(alle jeweils 90 km)


Steirische Landesmeisterin: Renate Lang / ANTALYA / 6:22:16 (90 km)

Steirischer Vize-Landesmeister: Markus Hubmann / DOGULMAK / 4:01:12 (60 km)

3.Platz:Danja Kunster / ENJOY YOUR LIFE / 2:34:43 (40 km)


Steirische LM Jugend: Julia Klein / NADIN 4 / 3:25:29 (40 km)


CEN-B 90 km

1. Platz: Carmen Karpf / SABANA DU SAUVETERRE / 4:17:17 (20.94 km/h)

2. Platz Daniela Klemen / IBRAHIM KAPITANY / 4:31:07 (19.91 km/h)

3. Platz: Marion Sommeregger / STARLETT 3 / 5:22:18 (16.75 km/h)


CEN-B 60 km

1. Platz: Anja Wagner / DUMBY / 3:02:20 (19.74 km/h)

2. Platz: Norbert Huss / LIBERTY 26 / 3:08:50 (19.06 km/h)

3. Platz: Carina Glantschnig / O BAJAN 605 KASHMIR / 3:17:17 (18.24 km/h)


CEN-C 40 km

1. Platz: Doris Ingeborg Witthüser (ITA) / MAALIC IBN MERSUCH / 2:23:15 (16.75 km/h)

2. Platz: Samantha Driesel / RITA / 2:34:24 (15.54 km/h)

3. Platz: Danja Kunster / ENJOY YOUR LIFE / 2:34:43 (15.5 km/h)


Carmen Karpf mit Sabana du Sauveterre

(c): Daniela Vallant


Weitere Fotos, detaillierte Ergebnis- und Zeitlisten aller Teilnehmer sowie Zeitungsberichte der Kärntner Distanzreiter unter www.distanzreiter.at.


Termin-Hinweis:

Staatsmeisterschaft Distanzreiten am 7. September in Kärnten!




Jahrestreffen der Distanzreiter am 01.12.2012 - die Ergebnisse




Distanzreiten in Australien – 2. Platz für Kärntnerin!



Am Sonntag, den 14. Oktober 2012, wurden in der australischen Kleinstadt The Rock in New South Wales die Snowy Zone Championships im Distanzreiten ausgetragen.

Am Sonntag, den 14. Oktober 2012, wurden in der australischen Kleinstadt The Rock in New South Wales die Snowy Zone Championships im Distanzreiten ausgetragen.




Foto: Tracy Stephens




Seit Ende September ist die Gallizianerin wieder in Australien, genauer gesagt in New South Wales, Australien. Gemeinsam mit Tracy Stephens, der Besitzerin der Henley Farm, trainiert sie dort Distanzpferde: unter anderem auch den siebenjährigen Vollblutaraberhengst Henley Farm Kudra (Henley Farm Akwa x Matta Mia Kimile). Mit ihm startete die 28-jährige Amazone im Bewerb über 80 Kilometer und wurde in einer Zeit von 6 Stunden 16 Minuten Zweite in ihrer Klasse. Insgesamt waren zwölf ReiterInnen in dieser Klasse am Start. Nur sieben davon konnten den Ritt in der Wertung beenden. Fünf Pferde mussten aufgrund von Lahmheit aus dem Rennen genommen werden. „Es war Kudras erster Start in einem 80-Kilometer-Bewerb und ich wollte eigentlich nur, dass er das Rennen in der Wertung beendet. Dass wir am Stockerl gelandet sind, war eine riesige Überraschung“, freut sich die Betriebswirtin.




Aller guten Dinge sind drei!


Carmen Karpf auf Völkermarkt sicherte sich bereits zum dritten Mal den Staatsmeistertitel im Distanzreiten – dieses Mal siegte sie mit Dschihad Ibn Massafa.


Am vergangenen Wochenende wurden in Aigen-Schlägl in Oberösterreich die Staatsmeisterschaften im Distanzreiten ausgetragen. Weil es sich dabei um eine sehr selektive Strecke handelte, gab es eine offene Wertung. „Neun Teilnehmer meldeten sich für die hundertzwanzig Kilometer lange Distanz an. Jedem Reiter blieb aber selbst überlassen, ob er nach achtzig oder hundert Kilometern aufhören möchte oder doch die volle Distanz reitet“, so die dreifache Staatsmeisterin Carmen Karpf. Letztendlich war die 28-jährige Amazone die Einzige, die die ganze Distanz über hundertzwanzig Kilometer in Angriff nahm. „Alle anderen haben den Ritt schon früher beendet“, sagt sie.


Sieg mit einem Pferd aus eigener Zucht

Der elfjährige Vollblutaraberwallach Dschihad Ibn Massafa (Ibn Kasr El Nile x Massafa Bint Rubina) war für die eine Woche später in Belgien stattfindende Europameisterschaft der Junioren qualifiziert gewesen. Seine Reiterin, die Lavanttalerin Sarah Maritschnig, verletzte sich im Training jedoch unglücklich und musste ihre Teilnahme so leider absagen. Nachdem Karpf sich bereits zweimal die Staatsmeisterehren mit Takko El Samawi sichern konnte, gewann sie nun mit Dschihad den Titel. „Unsere tolle Leistung ist für mich ganz besonders erfreulich! Schließlich haben wir Dschihad selbst gezüchtet“, freut sich Karpf.


Aus Kärntner Sicht war der Distanzritt auch sonst erfolgreich: Karl Uschnig aus Strau siegte mit Vollblutaraberstute Isis’Ba (Barour De Cardonne x Vesnianka) auf der Distanz über 80 Kilometer. Aber auch Maria Ertl zeigte mit Vollblutaraberstute Babylone (Barour De Cardonne x Gibeciere) auf ihrem ersten 40-Kilometer-Ritt, dass die beiden in Zukunft viel vorhaben.


Mag. Julia Wolte





Kärntnens neues Dreamteam im Distanzsport!

Bei tropischer Hitze ritterten die Kärntner DistanzreiterInnen am 30. Juni in Laak bei Ferlach um den Landesmeistertitel. Karl Uschnig siegte mit der Vollblutaraberstute Isis ’Ba (Barour De Cardonne x Vesnianka) souverän. Zweite wurde die 17-jährige Nadine Rainer auf dem Vollblutaraberhengst Takko El Samawi (Tarek El Parry x Bint Alais).


Das Distanzturnier in Laak ist weit über die Landesgrenzen hinaus für die schöne Strecke, die hervorragende Organisation und auch für gutes Wetter bekannt. So reisten 54 DistanzreiterInnen mit ihren Pferden nach Laak, wo neben den Kärntner auch die Steirischen, Burgenländischen und Tiroler Landesmeisterschaften ausgetragen wurden. Im Starterfeld waren aber nicht nur Österreicher, sondern auch Italiener, Slowenen und Deutsche vertreten.


Uschnig und Isis’Ba – Kärntens neues Dreamteam

Die große Hitze machte die Bewerbe sehr anspruchsvoll. Gefragt war nicht nur taktisches Geschick, sondern auch, wie viel man dem eigenen Pferd bei Temperaturen von über 35°C zumuten kann. Daran scheiterten letztendlich einige. Karl Uschnig aus Strau lieferte sich ein im wahrsten Sinne des Wortes heißes Rennen. „Die Slowenin Helena Okorn pushte das Tempo immens und ließ es dann sogar auf einen Zielsprint ankommen. Aber Isis ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen und zog davon“, sagt Uschnig.  Mit einem Vorsprung von knapp fünfzig Metern überquerte der Ferlacher vor der Slowenin die Ziellinie. Bei der Nachuntersuchung wurde HS Ebla (Piechur x Egina), Okorns Vollblutaraber, aufgrund metabolischer Probleme aus dem Rennen genommen. Ein Schicksal, das die Slowenin mit zahlreichen anderen DistanzreiterInnen teilte. „Isis ist wirklich ein Ausnahmepferd. Sie liebt die Hitze und steckt sie dementsprechend locker weg. Außerdem haben wir sogar zufällig am selben Tag Geburtstag!“, schwärmt der neue Kärntner Meister der Allgemeinen Klasse. Vize-Landesmeister wurde Reimar Bach auf dem Vollblutaraberhengst HS Voltigeur (Piechur x Waleria). Dritte in der Landesmeisterschaft wurde Daniela Klemen auf ihrem Shagya-Araberwallach Ibrahim Kapitany.


Auf der Überholspur: Kärntens Jugendliche

Als Zweite überquerte die erst 17-jährige Nadine Rainer aus Grafenstein die Ziellinie – im Sattel von Takko El Samawi, dem bereits zum vierten Mal die Landesmeisterehren zuteil wurden. Die junge Amazone bestritt vor knapp einem Jahr ihren ersten Distanzritt. „Beim Start hatte ich den vollen Adrenalinkick – immerhin ist Takko echt ein Top-Pferd. Bei der großen Hitze war das Rennen aber sowohl für die Pferde als auch für die Reiter recht anstrengend“, sagt Nadine Rainer und fügt abschließend hinzu: „Ich bin überglücklich – es ist einfach ein tolles Gefühl! Wobei ich einen Teil meines Erfolges Carmen Karpf zu verdanken habe!“ Den Vize-Landesmeistertitel der Junioren sicherte sich die erst 14-jährige Anna Häfele auf HS Faid (Vivaldi Rach x Finta). Neben Häfele waren aber auch die 21-jährige Maria Ertl auf dem Vollblutaraber Sabana Du Sauveterre (Djin Lotois x Malika Du Sauveterre)und die erst 14-jährige Tanja Nusterer auf der Vollblutaraberstute Saharoui Larzac (Branik x Ghardaia) erfolgreich auf der 90 km langen Strecke unterwegs. Für Nusterer war es überhaupt der erste Distanzritt!


Herzlichen Glückwunsch den neuen LandesmeisterInnen sowie allen anderen, die den Ritt erfolgreich in der Wertung beenden konnten!

Mag. Julia Wolte




Der Link zur neuen Seite der Kärntner Distanzreiter


www.distanzreiter.at 



Doppelsieg für Österreich!


Beim IX. Babolna Derby am 28. April 2012 sicherte sich Österreich in der Königsdisziplin, dem Hundertmeiler, einen Doppelsieg: Andreas Kindermann gewann auf Madjane vor Stefanie Laferl auf Omar den 160 km Distanzritt.


Von Mag. Julia Wolte


Das Staatsgestüt in Babolna war bereits zum 9. Mal der Austragungsort des legendären Babolna Derby. „Der Distanzritt in Babolna hat ein Ziel, dem wir jedes Jahr aufs Neue nacheifern“, erklärte Ing. Harald Grinschgl bei der Rittvorbesprechung. „Und zwar soll die Veranstaltung jedes Jahr noch mehr Starter haben als im Jahr zuvor – und das ist uns auch heuer wieder gelungen!“, bestätigte der Präsident der Ground Jury stolz.


Landschaftlich einmalig

Landschaftlich ist der Ritt kaum zu übertreffen: auf Wiesen-, Sand- und Schotterwegen führen die beiden zwanzig und vierzig Kilometer langen Schleifen inmitten durch Ungarns blühende Rapsfelder. Diese Tatsache und die hervorragende Organisation haben sich weit herumgesprochen. Um nicht zu sagen: weltweit. Wie jedes Jahr fand auch 2012 am letzten Aprilwochenende das Babolna Derby statt. Heuer nahmen erstmals auch Chinesen an den Distanzwettbewerben teil. Allein aus Österreich waren dreißig Pferde am Start.


Gold und Silber in der Königsdisziplin

Sensationell war das Ergebnis beim Hundertmeiler – vor allem aus österreichischer Sicht. Andreas Kindermann (Steiermark) startete mit der Rappstute Madjane zum ersten Mal auf 160 Kilometern und siegte! Kindermann galoppierte nach seinem ersten Hundertmeiler locker über die Ziellinie und stellte Madjane binnen kürzester Zeit den Tierärzten vor. Den Anwesenden liefen wohlige Schauer über den Rücken, als sie Zeugen werden durften, wie fit Madjane nach all den zurückgelegten Kilometern war! Achtzig Minuten später durften die Österreicher ein weiteres Mal jubeln: dieses Mal über den hervorragenden zweiten Platz von Stefanie Laferl und ihrem „Einäugigen“, Omar! Als Omar die Tierarztkontrollen hinter sich gebracht hatte, lief Steffi freudestrahlend durch das Ausgangstor und fiel ihrem Freund um den Hals. „Er ist eine große Stütze bei den Rennen und mitunter auch ein Grund, warum es gerade so gut rennt“, schwärmt die 33-jährige Amazone.

 

Erster Hundertmeiler für Marcela & Fidel

Um 23.10 Uhr durfte Bundesreferent Peter Alleithner ein weiteres Mal jubeln: Marcela Hernández De Schachermayer, die auf ihrer vorletzten Runde mit Andreas Kindermann gemeinsam ins „Ziel“ geritten war, und Fidel Gazal XIX-6 konnten ihren ersten Hundertmeiler ebenso in der Wertung beenden! Und das, obwohl die beiden sich auf den letzten zwanzig Kilometer teilweise ohne Stirnlampe durch die Dunkelheit kämpfen mussten. „Es war eine echte Freude und Erleichterung, als wir endlich die Tore des Ziels durchquerten! Fidel und ich waren erschöpft, aber gesund und zufrieden“, sagte Österreichs neue Hundertmeilerin.


Koch siegt im CEI* über 80 km

Aber auch sonst gab es in Babolna einige erfreuliche Erfolge für Österreich: Am Sonntag siegte Hermann Koch auf Marilyn-5 im CEI* über 80 km, Theresia Kiesl wurde mit Romantic Larzac erfreuliche Zweite im CEN 80 km, gefolgt von Carmen Karpf auf Osiris Ba (im Besitz von Theresia Kiesl). Stefanie Laferl schwang sich nach ihrem 160-Kilometer-Ritt auch am Sonntag in den Sattel und errang mit ihrem zweiten „Einäugigen“ Teyszir den 5. Platz. Mitter Gudrun wurde mit Gidran 11. Nicole Enk und Ores sowie Zaske Nicole Doris und Armigerent konnten die vierzig Kilometer in der Wertung beenden.


Kärntner stark im Rennen

Am Samstag siegte Carmen Karpf mit Banjo Du Loup im nationalen 80 Kilometer Bewerb. Den dritten Platz belegte Dieter Pucker auf Atlas, gefolgt von Karl Uschnig auf Isis Ba und Norbert Huss auf Liberty-26 und Marion Sommeregger auf Starlett. Am CEI* über 80 Kilometer belegte Helga Wunderer mit Ariella den erfolgreichen 9. Platz, Daniela Entner mit HKT Noor wurde 13. und Andreas Hiegelsberger belegte mit Mescal den 14. Platz.



Distanzteam Karpf siegt in Italien

Carmen Karpf siegte im CEI** über 120 Kilometer - eine Sekunde vor der Lavanttalerin Sarah Maritschnig.


Von Mag. Julia Wolte


Distanzreiten zählt in Österreich definitiv zu den Randsportarten. Und das, obwohl Österreichs erfolgreichste Distanzreiterin, Carmen Karpf, inzwischen an den internationalen Sport anschließen konnte. Am 1. April 2012 besiegte die 27-jährige Völkermarkterin mit ihrem Spitzenpferd Takko El Samawi einmal mehr die internationale Konkurrenz: im italienischen Colle Umberto sicherte sie sich den Sieg auf der Distanz über 120 Kilometer.


Starke Konkurrenz

Als das Distanzteam Karpf am Veranstaltungsort eintraf, stellte sich für Carmen heraus, dass die internationale Konkurrenz nicht von schlechten Eltern ist. „Wir trafen einen argentinischen Jockey, der eigens für das Rennen angereist war. Da wurde mir klar, dass es aufs Ganze gehen würde!“, erzählt die zweifache Staatsmeisterin. Genau so war es dann auch: dreißig Reiter und Reiterinnen gingen mit ihren Pferden an den Start. „Jeder, der dort gestartet ist, wollte auch gewinnen. Immerhin gab es auch Preisgeld für die besten fünf Reiter“, erklärt Karpf.


Die Stallgefährten laufen gemeinsam zum Sieg

Karpf bestritt das Rennen gemeinsam mit der erst 18-jährigen Sarah Maritschnig aus Wolfsberg. Ihre beiden Vollblutaraber Takko El Samawi und Dschihad Ibn Massafa sind Stallgefährten. „Wenn zwei Pferde sich so gut kennen und verstehen wie Takko und Dschihad ist das bei einem Rennen natürlich von Vorteil“, erklärt die dreifache Mutter, die 2011 auch schon bei der Europameisterschaft im Distanzreiten gestartet ist.


Wer hat an der Uhr gedreht…?

Sarah und Carmen sind ein eingespieltes Team. Doch der Start verlief für die zwei Kärntnerinnen nicht ganz ohne Turbulenzen. Carmen hatte vergessen, ihre Uhr schon vor dem Start auf die italienischen Uhren abzustimmen und so versäumten die beiden den Startschuss fürs Rennen. „Wir sind erst drei Minuten nach allen anderen gestartet. Also mussten wir alle anderen erst überholen. Nach zehn Kilometern lagen wir bereits im vorderen Drittel des Starterfeldes. Weil es aber immer nur bergauf und bergab ging, mussten wir von unseren Pferden wirklich alles fordern, um zu siegen“, lässt die ehrgeizige Völkermarkterin wissen.


Ein Doppelsieg zu Saisonbeginn

Doch die Ritttaktik des Distanzteams Karpf ging auf: Carmen gewann das Rennen – mit einer Sekunde Vorsprung auf die junge Lavanttalerin Sarah Maritschnig. Ein überaus erfolgreiches Resultat: ein Doppelsieg für Österreich bzw. genauer gesagt für Kärnten! „Der Doppelsieg in Italien war eine Premiere für den österreichischen Distanzsport! Nie zuvor konnte ein Österreicher in Italien einen internationalen Distanzritt über 120 Kilometer gewinnen! Und jetzt schafften wir gleich zu Saisonbeginn einen Doppelsieg!“ schwärmt Karpf.